Ausbildung: „Systemischer Berater“

Ausbildung zum

Systemischen Berater (SzH)

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Konrad Pinegger & Andrea Ranzinger

Neuer Kursbeginn 14.Oktober 2018

Im Seminarzentrum „Hertz“, Eggenfelden

Lerninhalte der Ausbildung:

  1. „Allgemeine Gesetzmäßigkeiten und Familienstellen“
  2. „Die Ordnungen des Helfens“
  3. „Wie würde ich zum guten Werkzeug“
  4. „Das Erwachsenwerden – Transaktionsanalyse und Familienstellen“
  5. „Von der Familientherapie zur Familienaufstellung“
  6. „Die Paarbeziehung Kinder systematischen Arbeit“
  7. „Eltern und Kinder in der synthetischen Arbeit“
  8. „Die Ordnungen Kinder Familie“
  9. „Gewissen, Schuld, Verstrickung und Lösung“
  10. „Angebundenen, Intuition und die Aktivierung der Hellsinne“
  11. „Das Familienbrett und anderes Handwerkszeug für die Einzelsitzung“
  12. „Das Phänomenologische Feld – Ein Herzensfeld der Versöhnung“
  13. „Familienstellen mit Hilfe des neuroimaginativen Gestaltens“
  14. „Berufsaufstellung“
  15. „Aufstellungsarbeit und Glaubenssätze“
  16. „Haus, Wohnung, Arbeitsplatz“
  17. „Versöhnung ist der Weg“
  18. „Reisen in die Innenwelt: Systemische Arbeit Persönlichkeitsanteilen“
  19. „Lebensfreude oder Burn-Out“
  20. „Das innere Kind Kinder Aufstellungsarbeit“
  21. „Von der Theorie zur Praxis – Prüfung“

Weiter Infos zur Ausbildung finden Sie auf der Homepage des Seminarzentrums „Hertz“

„Systemischer Berater“

Systemische Aufstellungsarbeit in der Einzelsitzung, Familienstellen


(Konrad Pinegger & Andrea Ranzinger)

„Systemisch arbeitende Berater / innen gehen von der Selbständigkeit des Klienten aus und betrachten ihn als „Experten in eigener Sache.“ Sie sind sich darüber bewusst, dass in jedem Menschen ein individuelles, ureigenes Potenzial schlummert, das durch Selbsterfahrung und Selbsterforschung entfaltet werden will. Ihre Haltung in der Beratung ist dabei geprägt von Einfühlungsvermögen, Unvoreingenommenheit, Akzeptanz und Wertschätzung. Zu den Methoden des systemischen Ansatzes gehören u.a. Ressourcensuche /-aktivierung, Skalieren, Refraiming, zirkuläres Fragen, die Wunderfrage, das Refraiming, Genogrammarbeit und die Aufstellungsarbeit in der Einzelsitzung.“
„Unser Herz hat eine Vernunft, die der Verstand nicht begreift.“ Gelingt es uns als Berater dem Klienten unser Herz zu öffnen – durch achtsames Zuhören und liebevolles Sprechen, also durch die Kunst der bewussten Kommunikation – wird der Heilungsprozess bei Aufstellungen wie von alleine in Gang gebracht.

Wichtige Entscheidungen können dann getroffen werden, Konflikte lösen sich, Leid darf ein Ende haben und Beziehungen werden sich verbessern. Dadurch kann der Klient wieder in seine Mitte finden. Und wie Bert Hellinger schreibt: „Die Mitte fühlt sich leicht an“.
Das systemische Grundkonzept des Familienstellens, das rein aus Beobachtungen entstanden ist, besagt, dass Heilung oder Lösung in Versöhnung mit etwas zuvor Abgelehntem oder nicht Gesehenem, nicht Gewürdigtem liegt. Anders herum bedeutet das, dass Schicksale, Vorkommnisse oder Personen, die im Familiensystem (auch wenn sie aus früheren Generationen stammen) nicht angenommen sind, und in der Familie als Symptom weitergegeben werden. Das heißt, dass ein Nachkomme unter Umständen etwas Ungelöstes aus der Familiengeschichte als Symptom trägt. Hier beginnt nun die Arbeit als Systemischer Berater“.
Schon Bert Hellinger, der das Familienstellen entwickelt – oder sollten wir sagen wiederentdeckt hat – und der in seiner Aufstellungsarbeit über eine überaus starke mediale Anbindung verfügt, bringt die Aufstellung in Verbindung mit einem mystischen Erlebnis, indem z.B. Informationen zugänglich sind, welche vom Klienten nicht geäußert, ja oft gar nicht gewusst wurden, aber doch wie ein Schlüssel in das Schloss des Verstehens passt.
Wie man es auch nennt, die Intuition, das Gespür, die Sensitivität oder die Medialität – das sind die entscheidenden Werkzeuge eines Aufstellers. Die Qualität der Aufstellungsarbeit hängt neben einer gewissen Reife, Orientierung und Zustimmung zum Leben, vor allem vom Wissen über die elementaren Lebensgesetze ab. Diese Familiensystemische Ausbildung ist also zugleich eine Schulung der Intuitiven Wahrnehmung und der medialen Fähigkeiten.
Nur mit der Anbindung an das Göttliche, kann produktive Arbeit und Lösung entstehen, so Konrad Pinegger. Die Ausbildung wird kombiniert mit Gestalttherapeutischen Ansätzen sowie weiteren therapeutischen Methoden. Wertvolle Thementage runden die Ausbildung ab.
Die Ausbildungstage sind so gestaltet, das jeweils ein Teil der Zeit zur Einführung des jeweiligen theoretischen Themas verwandt wird und die andere Zeit für die Praktische Arbeit, das Üben, sowie für die Selbsterfahrung und die eigenen Problemlösungen zur Verfügung steht.

 

Infos am 04. Februar 2018, am „Tag der offenen Türe“ 

Homepage: www.seminarzentrum-hertz.de

Mail: info@seminarzentrum-hertz.de

Tel.: 08721/506770, Fax: 08721/506771