Über Chakren

Das Fehlende ins Herz nehmen

Das Motto

Gott gebe mir den Mut, Dinge zu verändern, die ich ändern kann, die Demut, Dinge zu nehmen und anzuerkennen, die ich nicht verändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Verändern oder annehmen
Wenn man zum Arzt geht oder eine Therapie macht oder einen Kurs besucht, dann hat man ja oft ein Anliegen. Das Anliegen sieht, etwas platt formuliert, oft so aus, dass wir etwas „haben“ (nämlich ein Symptom) oder uns etwas „fehlt“ (die Gesundheit, die Lebensfreude, die Lebenskraft o. ä.), je nachdem wie wir es formulieren.
Das, was wir an Symptom „haben“, wollen wir gern loswerden und das, was uns „fehlt“, gewinnen.
Der Schwerpunkt liegt oft mehr auf dem Verändern.
Die Veränderung braucht Mut, sie braucht vor allem aber auch die De-mut des Annehmens und Anerkennens dessen, was ist.
Wir sehen also, in dem Motto-Spruch liegt eine verborgene Hierarchie. Es heißt zwar, ich brauche die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden, ich muss also wissen oder spüren, ob hier verändern oder annehmen angesagt ist. Bei genauerem Hinsehen wird uns aber deutlich, dass die wahre Weisheit ist, beides zu tun, um eine Lösung für ein Problem zu finden, nämlich: verändern und annehmen. Doch die Hierarchie ist dabei andersherum. Es verlangt erst ein Annehmen, dann kann sich das andere verändern. Wenn ich im Verändern bleibe und nur „weghaben“ will, zementiere ich mein Problem. Andersherum: Wenn ich die Dinge nehme, wie sie sind, können sie sich nach meinen Wünschen, an denen ich aber nicht mehr festhalte, verändern.

Gut und schlecht
Wir haben ein System gelernt von gut und schlecht, das wir mit uns herumtragen. Dabei sehen wir oft das, was wir an Symptom „haben“, als schlecht an oder das, was uns unserer Meinung nach „fehlt“, als erstrebenswert und gut.
Was wir dabei oft aber übersehen, ist, dass jede Schwierigkeit und jedes Symptom ein Hilfsangebot der kollektiven Seele darstellt, sich zu entwickeln. Sich dahingehend zu entwickeln, dass der Fluss der Lebenskraft fließen kann und wir mit ihm, dass weniger Anhaftung entsteht und dadurch mehr wahre Freude, in der sich das Gesamte, auch Gott genannt, mit uns freut. Wir erleben das auch als Einklang mit den Dingen, wie sie sind.

Aspekte der Entstehung von Symptomen (geistig, seelisch und körperlich)

Die Anhaftung
Viele Schwierigkeiten nehmen ihren Ursprung in zu starker Anhaftung. Wir kranken daran, Dinge zu ernst zu nehmen. Einesteils ist das Leben eine ernste Angelegenheit – ich denke dabei z.B. an das Wunderbare und an die Mysterien im Leben oder auch an die Würde des Menschen und an gegenseitigen Respekt. Anderseits sehe ich das Leben als ein Spiel, in dem es um nichts mehr geht, als um das Leben an sich und um das Erzeugen und Empfinden von Freude. Wir geben vielen Dingen eine große Bedeutung. Eine Bedeutung, die nicht in den Dingen selbst liegt, und die durch die Vergänglichkeit ad absurdum geführt wird. Dieses Leben, in dem wir viele Dinge so schwer nehmen, ist letztendlich nur ein kleiner Augenblick, in dem wir lernen können, im Moment zu sein. Das können wir nicht, wenn wir zu schwer tragen an Sorgen, Plänen, Hoffnungen, Ängsten und Problemen.
Es sind ja nicht die Probleme, die schwer sind, sondern die Bedeutung, die wir ihnen zumessen. Selbst, ob ich krank bin oder gesund, ob ich lebe oder sterbe, hat keinerlei Bedeutung außerhalb derer, welche ich dem zumesse. Es handelt sich um lebendige Prozesse, mit denen ich im Einklang sein oder dagegen ankämpfen kann. Das Leben an sich, genau wie Energie im physikalischen Sinne, endet nicht, es verändert nur die Form.
Wenn wir also unser Herz an etwas zu sehr hängen, wird das Herz krank und somit der ganze Mensch. Wir könnten zwar einräumen, dass es doch Liebe ist, wenn wir unser Herz an etwas hängen, z. B an das Wohlergehen unserer Kinder. Gleichzeitig bleibt aber das Gesetz, dass die Liebe immer etwas ist, was nichts will und deshalb leicht sein kann. Wenn ich aber krank werde davon, kann es nicht Liebe sein, sondern Anhaftung. Anhaftung bedeutet, gegen den Lebensstrom, gegen die Vergänglichkeit zu kämpfen. Liebe ist Hingabe und ist im Fluss.

Die Trennung
Ein weiterer Aspekt, der natürlich mit den anderen Aspekten in Verbindung steht, ist, dass Krankheit aus Vereinzelung herrührt. Der philosophische Hintergrund ist der, dass jeder Mensch, jedes Lebewesen, ja alle Dinge im Universum einen Körper, einen Geist und eine Seele bilden. Das heißt, im Grunde sind alle Lebewesen ungetrennt, bilden eine Einheit. Unsere Wahrnehmung, die wir aufgrund unserer Sinne erhalten, suggeriert uns ein Getrenntsein voneinander. Im Alltagserleben scheint die Trennung untereinander zweifellos gegeben zu sein. Über dieses „Erleben“ hinaus sehen wir oft nicht mehr die Ebene der Verbundenheit aller mit allem.
Auch hier können wir beobachten, dass, wenn ich einen bestimmen Grad an Vereinzelung durch Rückzug, Egozentrierung oder Anhaftung überschritten habe, Körper, Geist oder Seele anfangen, mir diesen Umstand in Form eines Symptoms aufzuzeigen.

Das Fehlende
Ein anderer Aspekt ist der, dass ein Symptom etwas Fehlendes repräsentiert.
Wir lernen gerade auch aus der phänomenologisch-systemischen Arbeit des Familienstellens, dass jedes System sich auf Vollständigkeit ausrichtet. Alles, was existiert, hat schon dadurch eine Berechtigung hier zu sein, indem es da ist. Wenn z.B. Gott die Gesamtheit aller Dinge ist, ist alles, was da ist, göttlich. Alles hat seinen Platz, seine Gültigkeit und seine Berechtigung. Durch Urteilen trennen wir jedoch in gut und schlecht. Das durch unsere Urteile, Ideale, Werte und Weltbilder Abgelehnte erscheint wieder als ein Symptom, um uns darauf hinzuweisen, dass etwas in unserem System fehlt.
Das kann in Bezug auf das Familiensystem ein Familienmitglied oder dessen Schicksal sein, das vergessen, abgelehnt oder ausgeklammert wird. Es kann aber auch ganz allgemein irgendeine innere ablehnende Haltung sein, was oder wem auch immer gegenüber.

Das Hilfsmittel
Welche Mischung von Aspekten auch immer hinter dem Erscheinen eines Symptoms steht, es steht auch als Spiegel und Warnschild, das uns aufmerksam machen möchte, dass etwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Es deutet gleichzeitig auf ein Hindernis, welches uns im Überschreiten sogar zu mehr Entwicklung unseres Selbst führen kann als es ohne das Hindernis möglich wäre. Das Symptom ist also ein Hilfsmittel, zu uns selbst zu kommen.

Der Ausgleich
Ein Symptom versucht auch darüber hinaus, einen Ausgleich zu erwirken. Durch Anhaftung, Isolation oder Ausklammerung ist ein Ungleichgewicht entstanden. Das Symptom versucht nun, das Weiterbestehen eines Systems, z.B. des menschlichen Organismus, zu gewährleisten, indem es das Fehlende versucht zu ersetzen.

Die Lebenskraft
Jedes Symptom hat gleichzeitig eine Stagnation von Lebenskraft zur Folge, welche unter Umständen Ursache weiterer Schwierigkeiten sein kann. Das dauert manchmal so lange an, bis das „Fehlende“ entdeckt und integriert wird.

Der unendliche Schöpfungsprozess
Unsere Lebenskraft beruht letztendlich auf der universellen reinen Energie, aus der alles Existierende entstanden ist.
Wir sehen, dass ein permanenter Schöpfungsprozess abläuft vom unmanifestierten, reinen Potential zum Manifesten.
Dahinter wirkt die nicht Form angenommene, reine Energie. Wir Menschen bestehen aus dieser reinen Energie. Das heißt, wir sind vom Körperlichen her eine Verdichtung dieser Energie und gleichzeitig fließt in uns noch die reine, unverdichtete Energie. Wir sind erschaffen aus dieser Energie und mittels dieser Energie erschaffen wir wiederum z.B. unsere Wirklichkeit.

Die Bewegung
Deepak Chopra benennt einige Eigenschaften dieser reinen Energie in seinem Buch „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs“ z.B. als unendliche Kreativität, reine Freude, reines Wissen, unendliche Ruhe, perfektes Gleichgewicht, Unbesiegbarkeit, Schlichtheit und Glückseligkeit.
Nun ist es aber so: Damit wir diese reine Energie als Freude, Bewusstheit, Kreativität usw. erfahren können, brauchen wir einen Gegenpol.
Wenn wir immer in einem perfekten Gleichgewicht leben würden, könnten wir dieses nicht als solches wahrnehmen, da es kein Ungleichgewicht gäbe, an dem man einen Unterschied merken könnte. Wenn ein Zustand gleich ist und nicht wechselt, ist er als solcher nicht mehr wahrnehmbar. Wenn z.B. alle Menschen gleich reich wären, empfände sich keiner als reich. Erst wenn ein Ungleichgewicht einträte, könnte ich das Gleichgewicht wieder wahrnehmen. Also erst durch eine Bewegung werden die Dinge erfahrbar. Eine Bewegung hat eine Richtung. In diesem Fall wäre es eine Bewegung zwischen den Gegensatzpolen hin und her.
Der Gegenpol zur reinen Energie, Bewusstheit, Glückseligkeit usw. wäre eine verdichtete Form dieser Energie – ich nenne sie hier Ego oder Ichbezogenheit.
Das Ego ist hier aber nicht das Schlechte, das es zu vermeiden gilt oder zu überwinden. Es ist einfach ein Gegenpol zum Universellen, der eine lebendige Erfahrung von Glück, Freude, Kreativität usw. erst möglich macht.
Letztendlich treten Probleme nicht deshalb auf, weil es ein ichbezogenes Ego gibt, sondern deshalb, weil eine der Richtungen angestrebt wird und die andere vermieden. Das führt zu einer Stagnation in der Bewegung zwischen den Gegensatzpolen. Die Stagnation dieser Bewegung führt mit der Zeit zu Symptomen, z.B. zu Krankheit, Depression oder Verhaltensstörungen. Das Gegensatzpaar an sich aber ist gleichwertig und beide Parts gleich-gültig.

Energie und Körperlichkeit
Wie schon gesagt, besteht der Körper aus verdichteter Energie, aber in den Energiebahnen im Körper fließt reine, unverdichtete Energie.
Rabindranath Tagore sagte einmal: „Der gleiche Lebensstrom, der durch die Welt fließt, fließt Tag und Nacht in meinen Adern und tanzt im gleichen Rhythmus. Es ist das gleiche Leben, das vor Freude durch den Staub der Erde schießt, und unzählige Grashalme hervorbringt und in wilde Wiesen von Blumen ausbricht. Das Leben durchpulst alle Zeitalter und tanzt genau in diesem Augenblick in meinen Blut.“ – oder eben in den Chakren und Meridianen.
Deepak Chopra sagt dazu: „ Der Kontakt mit diesem Lebenspuls aller Zeitalter, der in diesem Moment in unserem Blut ( sowie in den feinstofflichen Energiebahnen im Körper) tanzt, bedeutet Lebenslust zu empfinden. Und das heißt, dem Unbekannten mit Sorglosigkeit und Freiheit entgegenzutreten.
Analog zur Stagnation in der Bewegung zwischen den polaren Gegensätzen stagniert auch der Fluss der Energie in den Energiebahnen im Körper.

Die Energiebahnen
Die Hauptenergiebahnen im Körper gehen durch die sieben Hauptenergiewirbel, auch Chakras genannt. Die Nebenenergiebahnen sind mit sogenannten Organfunktionskreisen verbunden und werden Meridiane genannt.
Die in den Bahnen fließende oder stagnierende Energie ist auf verschiedene Weise zu diagnostizieren, z.B durch Pulsdiagnose, Irisdiagnose, elektronische Geräte oder durch den Bio-Tensor, den wir hier verwenden.
Die sieben Chakren bzw. die 12 Meridiane sind mit bestimmten Themen verbunden. Durch das Feststellen, in welchem Chakra oder Meridian die Energie stagniert und wie sie das tut, können Rückschlüsse gezogen werden auf die Stagnation im Körpersystem sowie auf die psychische Situation; letztendlich auch auf die Art und Weise der Stagnation in der Bewegung zwischen den Gegensatzpolen, hinter der immer eine Form von Angst liegt.

Ursachen und Wirkungen
Anhaftung, Vereinzelung, Urteilen bewirkt ab einem bestimmten Grad eine Einschränkung in der Bewegung zwischen den Polen von Glück und Leid, Öffnung und Ichbezogenheit usw. Diese Einschränkung hat eine Einschränkung in der Lebensenergie zur Folge im Chakren- und Meridiansystem.

Zusammenfassung:

Das Wesentliche
Ein wesentlicher Punkt ist, dass wir leben, als würden wir es für die Ewigkeit tun – hier auf der Erde. Wir leiden daran, die Dinge zu ernst zu nehmen und die, die wesentlich sind, nicht oder wenig zu beachten.
Die unwesentlichen sind so gut wie alle, die uns Sorgen machen. Sorgen heißt anhaften. Die Seele wird eng und hat keinen Platz mehr zum Leben. Krankheit ist die Folge. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass die Seele mehr Raum und Freiheit braucht.
Die wesentlichen Dinge haben mit dem Fluss der Liebe zu tun und bedürfen keiner Sorge. Das Wesentliche erfahren wir im Einklang und in der Zustimmung mit den Dingen, wie sie sind, und mit der Vergänglichkeit.
Das Sorgen um das Unwesentliche blockiert den Fluss der Liebe und dadurch wenden wir uns unter Umständen immer mehr vom Wesentlichen ab. Gleichzeitig geht mit dem Prozess eine innere Spaltung einher in gut und schlecht. Dinge, Umstände und/oder Menschen werden dabei ausgeklammert. Neben dem Hinweis auf seelische Einengung sind Krankheitssymptome auch die Repräsentation des Ausgeklammerten.

Das Angebot
Heilung geht immer über Integration des Ausgeklammerten, was zu mehr seelischer Freiheit im Inneren führt, und uns schließlich aus der Anhaftung zurück in den Fluss bringt. Oder anders gesagt: aus einer Situation der Stagnation zur Fortentwicklung unseres Selbst.
Um diese Integration zu bewirken, bieten verschiedene Therapierichtungen, wie z.B. Hypnotherapie, Homöopathie oder das Familienstellen Ideen der Integration an. Die Homöopathie beispielsweise durch ein ganz spezielles Mittel, welches dem Inneren eine Information vermittelt, die fehlt, aber auch gleichzeitig Ausgeklammertes integriert. In der Aufstellung sind es die Lösungssätze, welche die Funktion übernehmen, eine Idee der Integration und Versöhnung mit dem Ausgeklammerten zu geben.

Der Vollzug
Diese Angebote werden vom Selbst des Klienten angenommen oder abgelehnt. Der Klient nimmt zwar vielleicht ein homöopathisches Mittel, macht eine Trancesitzung oder spricht Lösungssätze in einer Familienaufstellung nach, öffnet sich aber im Inneren nicht wirklich dem Angebot der Integration oder Versöhnung. So gibt es natürlich auch keine Wirkung.
Denkbar wäre auch ein Zustand zwischen Annehmen und Ablehnen, wie wir ihn auch häufig erleben. Das Angebot wird dann zwar nicht abgelehnt, aber erst mal auf eine Art innere Warteschlange geschoben, wo wir es eine Zeit lang betrachten können. Wenn das Innere geprüft hat, dass die Idee letztendlich ohne Schaden ist – z.B. für das Überleben der ganzen Person – und doch auch geeignet ist, Glaubenssätze aufzugeben, die zum Überleben nicht unbedingt nötig sind, kann das Angebot angenommen werden. Vielleicht war die Idee auch nur im Unbewussten präsent. Das erklärt eine Wirkung, die oft eine gewisse Zeit nach der Intervention eintritt.
Wir sehen daran, dass gute Therapiemethoden Angebote für eine Integration machen. Doch keine Methode nimmt einem die eigene Verantwortung und das eigene innere Wachstum ab. Der Vollzug, wenn auch manchmal unbewusst, wird immer von einem selbst getan.

Die Dichotomie
Wir könnten nun anführen, dass die Trennung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem wiederum eine Spaltung ist und vielleicht nur anders heißt als „gut und schlecht“, dass doch das Unwesentliche auch ausgeklammert wird. Ich möchte nun nicht dazu beitragen, eine alte Spaltung in unserem Bewusstsein nur mit neuem Namen weiterzuführen. Daher folgendes Bild als Angebot:
Das Unwesentliche ist nicht das polare Gegenteil des Wesentlichen, sondern es deutet auf das Wesentliche hin, es ist selbst das Wesentliche, aber in einer verdeckten Form. In der Zustimmung zu den Dingen, wie sie sind, entdecken wir das Wesentliche für einen Moment, bezogen und eingebunden in einen Kontext. Dieser Schritt braucht Mut. Die Angst ist es, die uns im Unwesentlichen festhält, weil das Bekannte uns das Sichere zu sein scheint.
Gleichzeitig ist das Wesentliche des Unwesentlichen das, das dem Wesentlichen die Kontur gibt, denn jedes Ding ist nur an etwas anderem erkennbar. Das Wesentliche und das Unwesentliche deuten gegenseitig aufeinander und brauchen sich gegenseitig, wie Tag und Nacht, ja und nein. Nur da, wo durch zuviel „Nein“ ein Symptom entsteht, braucht es ein „Ja“, um wieder in den Fluss und in den Ausgleich zu kommen.

Die Lösung:
…kann mit einem Wort Carlos Castanedas umschrieben werden: „Es ist nicht wichtig, wie unser jeweiliges Schicksal aussieht, solange wir uns ihm mit grenzenloser Hingabe stellen.“ Dies bedeutet gleichzeitig die Annahme des Unveränderlichen (meine momentanen Lebensbedin-gungen, mein Schicksal) sowie dadurch die Veränderung des Veränderbaren (wie ich mich damit fühle). Die Unterscheidung des einen vom anderen wird dabei völlig offensichtlich und ist keine Frage mehr.